Hamburg siegt in Altenhof!

1. Bundesliga Damen Nord

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Christopher Tiess

Mit einem Spieltagsieg holen sich die Hamburger Damen fünf wertvolle Punkte im Rennen um die Final-Four-Qualifikation. Den zweiten Platz holt sich der GLC Berlin-Wannsee. Die Damen des GC Hubbelrath kommen über den dritten Rang nicht hinaus.

Altenhof. Mit einem souveränen Tagessieg kassiert das Team des Hamburger GC Falkenstein fünf wertvolle Punkte im Kampf um die Final-Four-Plätze. Für Trainer Christian Lanfermann ging die Strategie voll auf: „Gerade nach unserem Abschneiden am letzten Spieltag wollten wir den Sieg heute um jeden Preis. Wir haben darüber viel gesprochen und ich glaube, dieser Wille war für jeden ersichtlich. Wir sind heute gut gestartet und haben in den notwendigen Situationen immer die Ruhe behalten. Das war für uns ein ganz entscheidender Punkt zum Sieg.“ Der Hamburger GC gewinnt den Spieltag mit 9 Schlägen über Par. 

Nachdem die Hamburgerinnen bereits nach den Einzel-Partien knapp mit einem Schlag führten, konnten sie ihren Vorsprung nach den Vierern auf sechs Schläge ausbauen. Das stärkste Vierer-Ergebnis lieferten Lilly Marie Köster und Nationalspielerin Esther Henseleit ab. Sie spielten die Runde in 71 Schlägen (-1). Henseleit hatte bereits am Vormittag die beste Einzelrunde abgeliefert. Sie spielte den nach seinem Umbau frisch eingeweihten Platz mit einer Runde von 67 Schlägen (5 unter Par) und setzt damit automatisch einen neuen Platzrekord. Für die Hamburger Tabellensituation bedeutet der heutige Sieg einen Sprung von 10 auf 15 Punkte. Der Hamburger GC ist damit nur noch drei Punkte vom GC Hubbelrath (18 Punkte) entfernt. Die Damen des GLC Berlin-Wannsee nehmen mit 15 Schlägen über Par den zweiten Platz ein. Zu den nunmehr 13 Tabellenpunkten sagt Leistungssport-Koordinatorin Miriam Hiller: „Wir sind mit unserer aktuellen Position zufrieden. Wir konnten uns von Spieltag zu Spieltag steigern und sind heute Zweite geworden. Wir konnten uns mit diesem Tagesergebnis so positionieren, dass wir optimistisch in den letzten Spieltag gehen. Unser Ziel ist das Erreichen der Final Four.“ 

Der GC Hubbelrath spielt sich an diesem Spieltag auf einen ungewohnten dritten Platz und benötigt dafür ganze 30 Schläge über Par. Dabei haben sich die Hubbelratherinnen sogar zu den hinter ihnen liegenden Nachbarinnen des Düsseldorfer GC umschauen müssen, die nur wenige Schläge mehr auf ihrem Konto hatten und den Spieltag mit 35 über Par abschlossen. Christoph Herrmann, Trainer der Hubbelrather Damenmannschaft, muss in die Ursachenforschung allerdings erst noch einsteigen: „Ich kann im Moment noch gar nicht sagen, warum wir hier so schlecht abgeschnitten haben. Es gab gewiss viele kleine Probleme, aber im Großen und Ganzen haben wir den Platz nicht in den Griff bekommen. Woran das lag, müssen wir noch herausfinden. Alles in allem ist Hamburg heute zurecht an uns heran gerückt. Aber wir wollen für das Final Four gerne Erster bleiben, alleine schon weil wir die Zuversicht eines erfolgreichen Saisonabschlusses in unseren Köpfen haben wollen. Der Spieltag in Düsseldorf ist für uns also sehr wichtig.“

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Platz 5 geht auch heute an den GC Altenhof (54 über Par), der die Überraschung zu seinem Heimspieltag nicht wahrmachen konnte. Der Stimmung in dieser stets herzlichen Mannschaft tat dies kein Abbruch. Vielmehr erwiesen sich die Damen des GC Altenhof auch heute als großartige Botschafterinnen von der Ostseeküste. Der Spieltag und das große Rahmenprogramm wurden von dem gastgebenden GC Altenhof mit viel Liebe zum Detail organisiert. Der Lohn der Arbeit waren zirka 2.000 Zuschauer, die trotz des regnerischen Wetters den Weg nach Altenhof gefunden haben. 

Aber auch die gegnerischen Mannschaften erfuhren hier an der Ostseeküste eine herzliche Willkommenskultur. So sagte Miriam Hiller: „Wir haben den Spieltag hier in Altenhof sehr genossen. Es wurde ein großer Aufwand betrieben und wir waren alle beeindruckt von der Gastfreundschaft des Clubs, der vielen Helfer und der Mannschaft!“ In der Tat: Auch wenn der GC Altenhof seinen großen Liga-Konkurrenten in sportlicher Hinsicht nicht ebenbürtig ist, so setzt dieser Golfclub mit seinem Konzept des Heimspieltages einen Maßstab, der bundesweit zu den Führenden gezählt werden darf. Und wenn es so etwas wie einen Sieger der Herzen gibt, dann kann dies nur ein Club sein. Nämlich der GC Altenhof.