Wannsee triumphiert am Moving Day

1. Bundesliga Nord - Damen

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Christopher Tiess

Die Damen des G&LC Berlin-Wannsee sorgen im Kampf um die Final-Four-Plätze für einen knappen aber wichtigen Spieltagsieg! Auf den zweiten Platz spielen sich die schlaggleichen Damen des GC Hubbelrath. Der Hamburger GC muss in dem unfassbar knappen Kampf um die Play Offs teure Federn lassen und landet mit nur einem Schlag Differenz auf Rang drei.

Heute wurde im Berliner GC Gatow der vierte Spieltag der KRAMSKI Deutschen Golf Liga presented by AUDI ausgetragen. Der inoffizielle Moving Day wartete im Kampf um die Final-Four-Plätze mit einer unfassbaren Spannung auf. Am oberen Tabellenende sorgten die Damen des G&LC Berlin-Wannsee im Kampf um die Final-Four-Plätze für einen äußerst knappen und zudem unglaublich wichtigen Spieltagsieg! Sie lagen über den Spieltag hinweg in Führung und schafften es, ihren ersten Platz bis zum Ende des Turniertages zu halten. Sie gewinnen dieses vierte Saison-Match mit einem Score von acht Schlägen unter Par. Dabei liegen die Berlinerinnen lediglich aufgrund ihrer besseren Streichergebnisse vorne. Denn auch der GC Hubbelrath läuft mit -8 durch das heutige Ziel.

Leistungssport-Koordinatorin Miriam Hiller sagt zu dem knappen Spieltagsieg: „Der Sieg und die damit verbundenen Punkte heute waren unglaublich wichtig, denn letztendlich wollen wir zum Final Four fahren und dort unseren Titel verteidigen. Es ist schon die gesamte Saison über wahnsinnig eng mit Hamburg und Hubbelrath. Aber wir haben uns für heute viel vorgenommen und das ist uns auch gelungen. Ich war begeistert, wie wir aus den Startlöchern gekommen sind und wir haben unsere Scores heute auch nach Hause gebracht. Selbst unsere Streichergebnisse waren absolut spitze. Wir haben den gesamten Tag über geführt und die anderen Teams haben uns ebenso über den gesamten Tag gut gejagt. Am Ende waren wir heute genau das entscheidende Stück vorne, was wir an den vergangenen Spieltagen vielleicht auch mal hinten waren.“ 

Ana Mickan mit Platzrekord

Maßgeblichen Anteil an dem heutigen Erfolg der amtierenden Deutschen Meisterinnen hatte Anastasia Mickan. Sie spielte in ihrer Einzel-Partie einen Score von 64 Schlägen und unterbot den bisherigen Platzrekord somit um ganze sechs Schläge! Dass die regnerischen Witterungsbedingungen alles andere als rekordfördernd waren, bleibt bei einem solchen Ergebnis schon beinahe außer Betracht. Ebenfalls eine großartige Einzelrunde hat Zita Arndt gespielt. Sie benötigte lediglich 67 Schläge. Auf Platz zwei spielten sich schlaggleich die Damen des GC Hubbelrath (-8). Das Team um Coach Christoph Herrmann konnte über den gesamten Tag die Fühlung zu den starken Wannsee’erinnen halten und am Ende nochmal mit starken Finishes gleichziehen. Im Computerstechen mussten sich die Rheinländerinnen jedoch aufgrund der höheren Streichergebnisse geschlagen geben. 

Auf Platz drei folgt mit nur einem einzigen Schlag Differenz das Team des Hamburger GC (-7). Die Norddeutschen haben einen großartigen Fight geliefert - müssen mit dem heutigen Abschneiden jedoch teure Federn im Kampf um das Play Off lassen. Coach Christian Lanfermann lässt den Tag noch einmal Revue passieren: „Wie die Mädels versucht haben, in den Vierern alles zu geben und dabei zwei Vierer unter Par gespielt haben, und man ein Finish wie bei Maike Schlender und Ulrike Tidow sieht…da geht man zunächst einmal gefühlt als Sieger vom Platz. Wenn dann auf dem Papier steht, dass Du Dritter bist und Dir nur ein Schlag fehlt, um Erster zu werden, dann muss man erst einmal schaffen, diese Sache zu verdauen. Da war der Golfgott heute gegen uns. Wir wollen aber dennoch versuchen, vor allem das Positive zu sehen. Wir haben heute unsere beste Kollektivleistung der Saison gezeigt. Wir waren insgesamt noch einmal besser als in Hubbelrath - haben in einer noch stärkeren Breite gute Ergebnisse gespielt. Und mit genau diesen positiven Momenten wollen wir in den letzten Spieltag gehen. Wir haben dieses Mal die Jägerrolle und wir nehmen diese auch gerne an. Wir werden sehr mutig und frei spielen und ich bin mir ziemlich sicher, dass wir mit einer ähnlichen Leistung noch den Sprung in die Final Four schaffen werden.“

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