Wannsee marschiert durch die Vierer

1. Bundesliga Nord - Damen

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Christopher Tiess

Der dritte DGL-Spieltag der Nord-Damen sieht einen furiosen Auftakt, als der G&LC Berlin-Wannsee mit sieben Schlägen unter Par aus den Vierern kommt.

Wenn die KRAMSKI Deutsche Golf Liga presented by Audi im Berliner GC Gatow Station macht, scheint eines von vorn herein klar zu sein: Das Wetter wird sonnig! Und genau so sollte es auch dieses Mal sein. Bei 27 Grad Celsius und strahlend blauem Himmel traten die Damen der 1. Bundesliga Nord an diesem dritten Spieltag gegeneinander an. Den besten Start hat dabei der G&LC Berlin-Wannsee erwischt.

Die Vierer-Ergebnisse der Hauptstadt-Damen waren so gut, dass sogar eine Even-Par-Runde schon als Streicher herhalten musste. Den stärksten Score erzielten die Proette Zita Arndt und ihre Spielpartnerin Alexandra Försterling, die gerade erst aus ihrer US College-Saison zurückgekehrt ist. Das Dream-Team brachte eine 65 ins Clubhaus und blieb damit ganze sieben Schläge unter Par.

Stimmung gut - Ergebnis gut

Dabei fühlte sich der Bundesliga-Spieltag für die beiden Routiniers keineswegs nach dem an, was er war. Zita Arndt sagt: „Wir waren einfach richtig gut drauf und vor allem hatten wir unheimlich viel Spaß. Es war eine schöne und entspannte Runde." Dass die beiden Damen ein solches Ergebnis servieren können, ohne dabei überhaupt die Möglichkeit gehabt zu haben, gemeinsam zu trainieren, führt Alexandra Försterling auf die schon lange währende Freundschaft zurück: „Wir verstehen uns blind. Wir kennen uns, seitdem wir sieben Jahre alt waren. Wir wissen, wie die jeweils andere spielt, und haben volles Vertrauen zueinander.“

Nach der überzeugenden Vorstellung in den Vierern, sind die Erwartungen der Wannsee-Damen an sich selbst hoch. Zu den am Sonntag auszuspielenden Einzelrunden fügt Zita Arndt entsprechend hinzu: „Morgen wollen wir auf jeden Fall den Spieltagsieg holen. Die Mannschaft ist richtig klasse drauf - wir haben eine sehr gute Stimmung in der Truppe und harmonieren richtig gut. Ich glaube, das kann einfach nur gut werden.“

Hubbelrath besiegt den Fluch

Insgesamt notiert der G&LC Berlin-Wannsee nach den Vierern ein Ergebnis von sieben Schlägen unter Par (-7; 0; 0) und steht damit an der Spitze der Tagestabelle. Auf Platz zwei folgt der GC Hubbelrath, dem es endlich gelungen ist, den „Fluch der Vierer“ abzuschütteln. Mit -3, -1 und einem Streicher von +5 Schlägen stehen die Rheinländerinnen bei vier Schlägen unter Par. Von der Tabellenspitze trennen sie nur schmale drei Zähler.

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  • Die Hubbelrather vor dem Start. (Foto: DGV/Tiess)
  • Als erste Spielgruppe gingen Fenja Rengstorf und Antonia-Leonie Eberhard (GC Hubbelrath) auf die Runde. Die beiden sollten bereits nach 2:50 wieder zurück sein. (Foto: DGV/Tiess)
  • Fenja Rengstorf (GC Hubbelrath). (Foto: DGV/Tiess)
  • Fenja Rensgtorf (GC Hubbelrath). (Foto: DGV/Tiess)
  • Antonia-Leonie Eberhard (GC Hubbelrath). (Foto: DGV/Tiess)
  • Zita Arndt (G&LC Berlin-Wannsee) spielte heute eine ganz starke Runde mit... (Foto: DGV/Tiess)
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Dass die Orientierung nach oben erfolgt - und nicht nach unten - daran lässt Coach Chris Webers keine Zweifel: „Ich bin froh, dass wir uns nicht so ins Abseits geschossen haben, wie beim letzten Mal. Wir haben eine viel bessere Ausgangsbasis, als in den letzten Spieltagen. Trotzdem sind wir nicht zufrieden mit der Position. Wir wollen morgen Wannsee einholen. Denn um in der Ligatabelle an Wannsee dranzubleiben, müssen wir ihnen allmählich einen Punkt abnehmen. Und dass wir das können, haben wir schon gezeigt.“

Schwieriges Terrain für Hamburger Teams

Auf dem dritten Platz stehen die Gastgeberinnen des Berliner GC Gatow. Nach den Vierern steht das Team um Coach Joel Goodson bei zwei Schlägen unter Par und kann dabei von zwei sehr konzentriert erspielten Ergebnissen mit -2 und Even Par zehren. Das dritte Ergebnis ist eine hohe +15 und wird als Streicher verbucht. Auf dem vierten Rang der Tagestabelle steht der Hamburger GC Falkenstein mit vier Schlägen über Par. Die amtierenden Deutschen Meisterinnen sind an diesem Vierer-Spieltag nicht über Scores von +2, +2 und einen Streicher mit +7 hinaus gekommen.

Noch schwerer tut sich der GC Hamburg-Walddörfer. Mit elf Schlägen über Par (+4, +7, (+15)) liegen die Aufsteigerinnen empfindlich zurück und müssen zudem damit rechnen, dass die vor ihnen rangierenden Falkensteiner in den noch anstehenden Einzeln ihre individuelle Klasse voll in die Waagschale werfen und gen Tabellenspitze streben. Der von den Walddörfer Damen angepeilte vierte Platz scheint in diesem Moment jedenfalls weit entfernt. Es sind aber noch lange nicht alle Messen gesungen. Denn am 23. Juni 2019 werden die Einzel ausgespielt. Erst die werden die Zwischenentscheidung zur Saison-Halbzeit bringen.

  • Leonora Steinfeld (Berliner GC Gatow). (Foto: DGV/Tiess)
  • Leonie Reuter (Berliner GC Gatow) mit schwieriger Lage. (Foto: DGV/Tiess)
  • Samantha Krug (li.) und Anna-Theresa Rottluff (GC Hubbelrath). (Foto: DGV/Tiess)
  • Leonora Steinfeld (Berliner GC Gatow). (Foto: DGV/Tiess)
  • Leonie Reuter (Berliner GC Gatow). (Foto: DGV/Tiess)
  • Samantha Krug ist am Zug für den GC Hubbelrath. zusammen mit... (Foto: DGV/Tiess)
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