"Aufstieg nicht geplant, aber erhofft"

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In einer spannenden Saison 2018, haben die Damen des Golfclub München Riedhof am letzten Spieltag den Aufstieg in die 2. Bundesliga Süd geschafft.

Der Golfclub München Riedhof befindet sich im Süden Münchens und beeindruckt vor allem durch seinen ausgezeichneten Platzzustand. Aufgrund der geringen Mitgliederzahl ist zudem eine Golfrunde an allen sieben Wochentagen auch ohne Startzeit möglich.

Laut Kapitänin Bettina Groh besteht die Mannschaft weitgehend aus jungen Mädchen zwischen 15 und 22 Jahren, deren größte Leidenschaft das Golfspiel sei. Sie ist stolz darauf, dass sie "ausgesprochen höflich, fröhlich und mittlerweile zu einem echten TEAM zusammengewachsen sind. Es macht sehr viel Spaß den Enthusiasmus und die Freude dieser Mädchen zu erleben.“ Ergänzt wird das junge Team des GC Riedhof durch einige erfahrene Spielerinnen, die als Unterstützung immer gerne bei der Mannschaft dabei sind.

In einem bis zum letzten Spieltag spannenden Kopf an Kopf Rennen konnten sich die Riedhofer Damen am letzten Spieltag noch mit einem Punkt vor den Golf Park Aschheim schieben. „Da wir im letzten Jahr aus der Oberliga in die Regionalliga aufgestiegen sind, war der erneute Aufstieg nicht geplant, aber erhofft“, berichtet Groh weiter. Nach zwei zweiten Plätzen und einem Dritten an den ersten drei Spieltagen konnte das Team die letzten beiden Spieltage siegreich bestreiten und vor Allem „das überragende Ergebnis des letzten und entscheidenden Spieltages übertraf alle Erwartungen.“

Die Zielsetzung für die kommende Saison in der zweiten Bundesliga Süd ist ganz klar der Klassenerhalt. Trotz eines „finanziell sehr niedrigen Budgets“ möchte der GC Riedhof in der 2. Bundesliga bestehen. Personell wird sich im Kader des Teams nach aktuellem Stand nichts ändern, „der Trainer und die Spielerinnen der Saison 2018 bleiben auch im neuen Jahr genauso bestehen“, verrät Groh. Bereits im vergangenen Sommer seien zwei „alte Hasen“ an den GC Riedhof gewechselt, welche in der kommenden Saison als „Aushilfen“ zur Verfügung stehen. Die Kapitänin ist sich sicher, dass ihre Spielerinnen das Können und den nötigen Ehrgeiz dafür mitbringen: „Ob wir mit guter Laune, echter Fairness und einem Lachen im Gesicht in dieser halbprofessionellen Liga bestehen werden, wird sich zeigen!“